Am 2. und 3. September fand der EA Connect Days 2020 Kongress, veranstaltet vom EA-Werkzeuganbieter LeanIX, in Bonn statt. Bedingt durch die aktuellen Rahmenbedingungen wurde der Kongress hybrid durchgeführt, d. h. alle Vorträge wurden online und onsite übertragen. Die Lokation war, wie im Jahr 2019, der ehemalige Bundestag in Bonn.
Der Kongress war, gemessen an der allgemeinen Verunsicherung durch COVID-19, gut besucht. Auch im Online-Kanal war viel los. Allerdings fiel auf, dass insbesondere onsite der Andrang fehlte.
Highlights des Kongresses
Eine der Keynotes wurde von Frank Thelen gehalten, der die Zuhörerschaft motivierte, in diesen disruptiven Zeiten verstärkt Technologien zu verstehen und zu nutzen. Eine grundsätzliche ablehnende Haltung würde nichts an der weltweiten Nutzung und Ausbreitung ändern. Gerade in Europa stehen wir neuen Technologien sehr kritisch und skeptisch gegenüber.
Der BPM-Werkzeughersteller Signavio, vertreten durch Gero Decker, berichtete in einem Interview über die Faszination und Bedeutung der Prozesse und wies auf die Integration von LeanIX und Signavio hin. Gleichzeitig wurde Process Mining als das Hypethema auf dem Gebiet propagiert.
Einer der Höhepunkte für mich waren die LeanIX-Features zum Thema „Business Transformation Management" (BTM), die André Christ (LeanIX CEO) präsentierte. Dahinter verbirgt sich die Modellierung von Szenarien, die im Zusammenhang von Transformationen notwendig sind. Durch BTM hebt sich LeanIX von der Konkurrenz ab.
Fazit
Der Besuch hat sich gelohnt, die Umgebung und die Inhalte waren inspirierend. Aber: Von Allem wurde nur ein bisschen serviert – ein bisschen Integration, ein bisschen Toolstrategie, ein bisschen Nutzung, ein bisschen Innovation. Mindestens eine Frage blieb offen: Was sind die Antworten von LeanIX und der EA-Community auf die Herausforderungen des disruptiven Zeitalters?
LeanIX ist in jedem Fall ein Werkzeug, das in vielen EA-Use-Cases sinnvoll angewendet werden kann.